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DFÖ – Drag für Österreich: Was wir wollen?

Schlicht und einfach gesagt: Hirnaktivität!

Wir wollen, dass jede & jeder von seinem/ihrem Stimmrecht Gebrauch macht: Nichtwählen ist keine Option. Das nicht vom Himmel gefallene Wahlrecht, das über viele Generationen hinweg hart erkämpft werden musste, ist ein elementares Instrument unserer Demokratie. Jede nicht genutzte Stimme stärkt nur die antidemokratischen, antihumanistischen Kräfte.

Wir wollen, dass jede & jeder, d.h. die „Gesellschaft“ als solche, nicht kollektiv, sondern individuell reflektiert, und zwar über das, was zur Zeit geschieht. Wir wollen zeigen, welche Auswirkungen politische Entscheidungen haben können, d.h. es geht uns dabei nicht bloß um die Wahlen. Vielmehr geht es uns um die tagtägliche Positionierung gegen Rassismus, Faschismus, Sexismus, Homo- und Transphobie, Misogynie und alle ihre Unterarten.

Das Umgreifen des Rechtspopulismus ist unserer Ansicht nach nicht nur gefährlich und gesellschaftlich fahrlässig, sondern zudem völlig unterschätzt. Was an antihumanistischem Gift, im Besonderen: islamfeindlichen, lgbtqi*-feindlichen, frauenfeindlichen Gedanken im Umlauf ist, ist nicht nur erschreckend. Es lähmt zudem einen konstruktiven politischen Diskurs.

Dabei sprechen wir noch nicht mal über widersinnige Politprogramme diverser Parteien oder „Lügenpresse“- und „Wir sind das Volk“-Parolen der Ewiggestrigen, der selbsternannten „Patrioten“. Es ist vielmehr die gesamte Stimmungsmache und Hetze, gegen die wir etwas tun wollen. Wir wollen gegen die Angstmacherei ankämpfen, die alles infrage stellt, was anders ist – Flüchtlinge, Homosexuelle, Alleinerziehende oder sogar Energiewende-Befürworter.

Das machen wir auf unsere satirische Art und Weise, indem wir die verkürzte Rhetorik des Wahlkampfes persiflieren, echte Wahlplakate und ihre Slogans – die die mündigen BürgerInnen für dumm verkaufen – auf unsere Art und Weise neu interpretieren. DFÖ – Drag für Österreich ist also „nur“ ein künstlerisches Satireprojekt. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

 

Bis zum 15. Oktober werden wir als parteiunäbhängige aber nicht unpolitische “Wahlbewegung” insgesamt 14 Sujets ins Rennen um die Seelen der WählerInnen werfen. Damit wir diese Plakate auch drucken und in Umlauf bringen können, brauchen wir Spenden. Anders als echte Perteien haben wir kein Steuergeld zur Verfügung. Diese Projekt wurde zwar ehrenamtlich umgesetzt, dennoch wird aber auch echtes Geld benötigt, um Kosten zu decken, die mit ehrenamtlicher Arbeit allein nicht zu schaffen sind. Aber mit Hilfe der Zivilgesellschaft schaffen wir das! - Bitte Spenden Sie hier oder direkt an DAS BÜNDIS, IBAN: AT58 1200 0515 1601 2563, BIC: BKAUATWW - Verwendungszweck: DFÖ

 

Das Projekt

 

Plakat 01 | 13.09.2017 | Model: Sue Philis Baker

Hier können Sie das Plakat kostenlos bestellen.

Bei der Nationalratswahl 2013 haben 1.601.898 Menschen von ihrem Wahlrecht keinen Gebrauch gemacht. Wir wollen, dass jede & jeder von seinem/ihrem Stimmrecht Gebrauch macht: Nichtwählen ist keine Option. Das nicht vom Himmel gefallene Wahlrecht, das über viele Generationen hinweg hart erkämpft werden musste, ist ein elementares Instrument unserer Demokratie. Jede nicht genutzte Stimme stärkt die antidemokratischen, antihumanistischen Kräfte.

 

Plakat 02 | 15.09.2017 | Model: Johanna Lickme-Likeher aka Doris Open

Hier können Sie das Plakat kostenlos bestellen.

Noch unsicher, ob du von deinem Wahlrecht gebrauch machen sollst? Wen oder was du wählen sollst? Hier kommt unsere Wahlempfehlung: Geh wählen, deine Stimme zählt!

 

Plakat 03 | 18.09.2017 | Model: Katrinka Kitschovsky

Bei der Nationalratswahl 2013 haben 1.601.898 Menschen von ihrem Wahlrecht keinen Gebrauch gemacht. Sei kein Ignorant, das nicht vom Himmel gefallene Wahlrecht, das über viele Generationen hinweg hart erkämpft werden musste, ist ein elementares Instrument unserer Demokratie. Nutze es, deine Stimme zählt!

 

Plakat 04 | 20.09.2017 | Model: La Mireille Milieu

15% der gesamten Bevölkerung Österreichs ab 16 Jahren dürfen bei der bevorstehenden Nationalratswahl nicht wählen. In Wien sind es sogar 25%. Sie sind von dieser demokratischen Partizipationsmöglichkeit ausgeschlossen, weil sie die „falsche“ Nationalität haben. Und auch deshalb: Sei kein Ignorant, das Wahlrecht, das über viele Generationen hinweg hart erkämpft werden musste, ist ein elementares Instrument unserer Demokratie. Nutze es, deine Stimme zählt!

 

Plakat 05 | 22.09.2017 | Model: Daniel Massow

WARUM ES AUF JEDE STIMME ANKOMMT? - 8.779.364 Menschen leben in Österreich. Davon sind: 15% unter 16 und dürfen nicht wählen. 12% haben nicht die österreichische Staatsbürgerschaft und dürfen auch nicht wählen. 18% (zumindest nach den Ergebnissen der letzten Wahl) gehen nicht wählen, also nutzen ihr Wahlrecht nicht, obwohl sie es dürften. Bleiben also noch 54%, die ihr Wahlrecht nutzen und so die neue Regierung und die Zusammensetzung des Nationalrats bestimmen. 54% der Bevölkerung stimmen über die Zukunft von uns allen ab. Und ja, da kommt es auf jede Stimme an. Das Wahlrecht, das über viele Generationen hinweg hart erkämpft werden musste, ist ein elementares Instrument unserer Demokratie. Nutze es, deine Stimme zählt!